Helaba Geschäftsbericht 2016
Geschäftsbericht 2016

Die Konzernstrategie der Helaba

Als öffentlich-rechtliches Kreditinstitut verfügt die Helaba über das langfristig angelegte strategische Geschäftsmodell einer Universalbank mit regionalem Fokus, ausgewählter internationaler Präsenz und enger Integration in die Sparkassenorganisation. Von zentraler Bedeutung für das Geschäftsmodell der Helaba sind ihre öffentlich-rechtliche Rechtsform sowie die Zugehörigkeit zur Sparkassen-Finanzgruppe mit ihrem institutssichernden Haftungsverbund und der Arbeitsteilung zwischen Sparkassen, Landesbanken und weiteren Verbundinstituten. Große Relevanz besitzen zudem der hohe Trägeranteil der Sparkassenorganisation an der Helaba sowie die Beibehaltung und der Ausbau ihrer Aktivitäten im Verbundund im öffentlichen Förder- und Infrastrukturgeschäft.

Das strategische Geschäftsmodell der Helaba basiert auf den drei Unternehmenssparten Großkundengeschäft, Verbund-, Privatkunden- und Mittelstandsgeschäft sowie öffentliches Förder- und Infrastrukturgeschäft. Die Helaba prägen stabile, langfristige Geschäftsbeziehungen mit ihren Kunden.

Im Großkundengeschäft verfolgt die Helaba zwei verschiedene Vertriebsansätze: zum einen gegenüber Produktkunden aus den jeweiligen Produktbereichen, zum anderen produktübergreifend durch Ausrichtung des Vertriebs auf Zielkunden im Bereich von Großunternehmen und gehobenem Mittelstand, institutionellen Kunden, ausgewählten ausländischen Kunden sowie inländischen öffentlichen Gebietskörperschaften und kommunalnahen Unternehmen.

In der Unternehmenssparte Verbund-, Privatkunden- und Mittelstandsgeschäft zielt die Helaba darauf ab, ihre Position als führende Sparkassenverbundbank in Deutschland weiter zu stärken. In der Unternehmenssparte öffentliches Förder- und Infrastrukturgeschäft bündelt die Helaba über die Wirtschaftsund Infrastrukturbank Hessen (WIBank) die Verwaltung öffentlicher Förderprogramme des Landes Hessen.

Die Bank hat ihre Sitze in Frankfurt am Main und Erfurt und ist mit Niederlassungen in Düsseldorf und Kassel sowie in London, New York und Paris vertreten. Hinzu kommen Repräsentanzen und Vertriebsbüros sowie Tochter- und Beteiligungsgesellschaften. Aufbauorganisatorisch und in der Geschäftssteuerung gilt das Prinzip der Divisionalisierung. Das heißt, es erfolgt eine konzernweite Steuerung der Produkt-, Kunden- und Servicebereiche.

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